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"Dreht um, dreht um! Sie kommen!", flüstert Expeditionsleiter Simon Hutchins hektisch in sein Funkgerät. Die Wärmebildkamera zeigt Wachpersonal, das sich entlang der Kaimauer von Taiji gefährlich schnell nähert. Zwei Menschen in Froschanzügen gleiten zurück ins Wasser, um danach im Gebüsch zu verschwinden.
Horror-Bucht von Taiji
Diese Szene entstammt keiner Mutprobe, sondern den Dreharbeiten zu "The Cove", zu Deutsch "Die Bucht". Der Öko-Thriller unter der Regie von Regisseur und National-Geographic-Fotograf Louie Psihoyos basiert nicht auf Fiktion: Was sich in einer hermetisch abgeriegelten Bucht im malerischen Taiji an der japanischen Ostküste abspielt, ist grausame Wirklichkeit. Sie verwandelt die Straßenzüge des Fischerdorfs in eine Szene wie aus einem Stephen King-Buch. Von Plakaten und Schildern grinsen in bunten Farben Wale und Defline, in einigen Schaufenstern liegen ihre Artverwandten in Plüsch aus. Auf den ersten Blick verrät nichts, was sich hinter den Klippen nur wenige Kilometer vom Dorf ereignet.
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Der Film "Die Bucht" startet am 22. Oktober in den deutschen Kinos
















