
Bild: Imago
Die Blutsauger im Tierreich werden nicht nur durch Insekten repräsentiert. Auch unter den Wirbeltieren gibt es einige, die sich ausschließlich von Blut ernähren. Zu den bekanntesten Vertretern gehört die Vampirfledermaus. Sie lebt in Südamerika. Ihre Opfer sind große Säugetiere oder gelegentlich auch Menschen. Ihre Opfer spüren den Biss meist gar nicht. Der Speichel der Vampirfledermaus enthält ein Betäubungsmittel, das die rasiermesserscharfen Zähne unbemerkt in die Haut gleiten lassen. Ein Gerinnungshemmer im Speichel der Vampirledermaus verhindert, dass das Blut erhärtet. Die Fledermaus kann in Ruhe ihren Hunger stillen.
Die Gefahr eines Fledermaus-Bisses liegt nicht im Blutverlust. Eine Fledermaus kann gerade einmal 20 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen. Allerdings sind sie potentielle Krankheitsüberträger. Im schlimmsten Fall kann eine Tollwutinfektion nach einem Fledermausbiss tödlich enden.
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