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Kennen Sie das? Sie wollten nur schnell Nudeln und Zahnpasta kaufen – und stehen an der Kasse mit Nudeln, Zahnpasta, Schokolade, Äpfeln, Batterien, Shampoo, einer Flasche Wein und einem Doppelpack Geschirrspülmittel. Ohne es zu merken, sind Sie Opfer einer psychotaktisch geschickten Produktplatzierung geworden. Denn wie ein Supermarkt aufgebaut ist, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Ob Sendechips im Einkaufswagen, Blickrichtungsanalysen, Geh- und Griffstudien oder sogar neuronale Untersuchungen mittels Magnet-Resonanz-Tomographie – Konsumforscher und Marketingstrategen stecken immense Energie in die Erforschung des Kundenverhaltens. Die Anordnung von Tomaten, Tiefkühlkost und Toilettenpapier ist zur Wissenschaft geworden. Denn: Schon kleinste Veränderungen können das Verkaufsergebnis maßgeblich beeinflussen.

Ein Rundgang durch den Supermarkt zeigt, wo die Fallen  lauern.

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