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Seit 150 Jahren währt nun die Debatte. Und eigentlich scheint alles klar zu sein: Homöopathie hat keine Auswirkungen auf den Organismus, so das Urteil der Schulmedizin. Doch irgendetwas stimmt nicht am so deutlichen Verdikt. Zwar konnte die Lehre Samuel Hahnemanns, des Vaters der Homöopathie, nie vor den strengen Kriterien der Schulmedizin bestehen, dennoch schwören heute Millionen auf die Heilkräfte der skurrilsten Wässerchen und Globuli. Während die einen solche Behandlungsmethoden mit einem milden Lächeln als Scheinmedizin abtun, glauben andere fest an die Wirkung der hoch verdünnten Homöopathika.
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Über kaum ein alternatives Medizinverfahren wird so heftig diskutiert wie über Homöopathie. Ist sie nur eine Glaubenssache, reiner Hokuspokus, wie ihre Kritiker behaupten? Oder erfüllt sie den kranken Körper tatsächlich wieder mit neuer Lebensenergie, sozusagen als Hilfe zur Selbsthilfe? Ihre Verfechter sehen in ihr jedenfalls eine ganzheitliche Medizin, die auf sanfte Weise zurück zur Gesundheit führt. Doch müssen sich Schulmedizin und Homöopathie wirklich so unversöhnlich gegenüberstehen? Manche Experten sind der Ansicht, dass viele Patienten von beiden Seiten profitieren könnten.
Lesen Sie weiter: Warum Homöopathie die Medizinwelt polarisiert…
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