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Ausgerechnet "Allerheiligen" verleiht Halloween seinen Namen. Aus der englischen Übersetzung "All Hallows Evening" wurde Halloween und der Abend vor dem katholischen Hochfest damit zu einem bizarren Brauchtum, den einige Vertreter christlicher Gruppen scharf kritisieren. Sie fürchten, dass mit dem Fest weniger den Heiligen gedacht, sondern vielmehr Missbrauch durch satanistische Vereinigungen betrieben werden und Traditionen wie das Martinsingen unwiederbringlich verloren gehen könnten. Die Diskussion um die religiöse Einordung tut der Beliebtheit des Fests jedoch keinen Abbruch.

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Immer mehr Menschen verkleiden sich und gehen auf Halloween-Partys oder sehen sich Horrorfilme an. Maskierte Kinder gehen von Haus zu Haus und fordern Süßigkeiten ein. Überall sind Kürbisfratzen aufgestellt. Vor Jahrhunderten spielten sich an dem Festtag ganze Orgien ab, galt der Abend vor dem 1. November als Moment ungezügelter Lust und sexueller Freizügigkeit. Doch was hat das alles zu bedeuten und in welchen Ländern spielen sich diese Gespensterstunden auch heute noch ab? Ursprünglich stammt der Brauch aus Irland. Aufgrund der Hungersnöte im 19. Jahrhundert wanderten viele Iren nach Amerika aus, wo die Halloween-Tradition nach einigen Abwandlungen übernommen wurde. Vor allem seit den 1990er Jahren schwappt der Halloween-Brauch aber auch wieder zurück nach Europa und verbreitet sich rasant.