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Das Labyrinth des Minos beherbergte - so die griechische Sage - ein mörderisches Ungeheuer. In den Kathedralen des Mittelalters tanzten Geistliche auf den Linien labyrinthischer Boden-Ornamente. Und in den Schlossparks späterer Jahrhunderte lustwandelten Höflinge durch Irrgärten und trafen sich zwischen Hecken zum romantischen Tête-à-tête.
Zu allen Zeiten haben Labyrinthe auf die Menschen eine ungeheure Faszination ausgeübt - sei es wegen der Lust am Entdecken neuer Wege oder aus Angst vor dem hoffnungslosen Verirren. So manches Labyrinth birgt eine erstaunliche Geschichte.
























