Bild: Cinetext, "Im Zeichen des Kreuzes"(Bild: Cinetext, "Im Zeichen des Kreuzes")

Goldene Nachttöpfe, Bäder in Eselsmilch und Festtafeln, auf denen sich gefüllte Schweine stapeln: Die alten Römer gelten heute als Meister der Verschwendungssucht. Die mächtigsten Herrscher ihrer Zeit liebten frivole Orgien, bei denen sie tagelang der Völlerei und dem massenhaften Geschlechtsverkehr frönten. Vor allem in den letzten Jahrhunderten vor Roms Untergang lebte die reiche Oberschicht des Weltreichs in Saus und Braus. Wer reich war, leistete sich ein Heer aus Sklaven. Vornehme Damen liebten exquisite  Pflegemittelchen und hüllten sich in Seide.  Die Vergnügungssucht der Römer kannte keine Grenzen: Was an einem Tag noch staunen ließ, brachte am nächsten nur noch müdes Gähnen ein.

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