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Wegen iher ungewöhnlich hydrodynamischen Form konnten Wikingerschiffe pfeilschnell durchs Wasser gleiten. Bild: AFP

Mönche an der Ostküste Englands waren die ersten Opfer der Wikinger. 793 nach Christus hatten sich die skandinavischen Seeräuber über das Meer an die Klosterinsel Lindisfarne herangeschlichen, um hier zu brandschatzen und zu morden. Dank ihrer ausgeklügelten Supersegler konnten die Wikinger nach ihrer Tat ebenso schnell verschwinden, wie sie gekommen waren - eine Angriffstaktik, die sie für gut drei Jahrhunderte beibehielten. So markierte der Angriff auf die Mönche den Beginn einer Schreckensära, in der Europas Küstenbewohner keine ruhige Minute mehr hatten.

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Die Jagdfalken vom Meer

Die Wikinger überfielen unzählige Burgen, eroberten York, zerstörten Sevilla, verwüsteten Paris. Auf dem europäischen Kontinent hinterließen sie damit einen denkbar schlechten Eindruck. Vor allem die mittelalterlichen Geschichtsschreiber berichten nichts Gutes über sie: Ihnen zufolge terrorisierten die Wikinger ganze Länder, etwa indem sie sich dauerhaft auf fremden Inseln einrichteten. Von England und Frankreich verlangten sie Tributzahlungen. Und auf dem Mittelmeer waren ganze Flotten ihrer Seeräuberschiffe unterwegs.

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