
Bild: NOAA
Seit Jahrzehnten benutzt der Mensch die Meere als Müllkippe. Damit verwandelt er die Quelle des Lebens für viele Tiere in einen tödlichen Hindernisparcours: Verloren gegangene Fischernetze oder Sixpack-Träger erdrosseln Seehunde, Wale und Delfine sind oft vollgepumpt mit Quecksilber.
Die Masse an Haushaltsabfällen wie Plastiktüten, Plastikflaschen, Glas und Styropor in dem Wasser, das zusätzlich mit chemischen Substanzen und radioaktivem Müll verunreinigt ist, hat mittlerweile extreme Ausmaße erreicht.
Plastikabfälle werden durch die Naturgewalten im Wasser zwar immer weiter zerkleinert, doch auch feinste Partikel sind biologisch nicht abbaubar. Im Gegensatz zu organischen Chemikalien können sie nicht zu Biomasse umgewandelt werden. Die Folgen der vom Menschen verursachten Verschmutzung: Die Selbstreinigung der Meere funktioniert nicht mehr und die Ökosysteme brechen zusammen.

























