New York atmet auf. Bild: VINCENT CALLEBAUT ARCHITECTURES (New York atmet auf. Bild: VINCENT CALLEBAUT ARCHITECTURES )

New York - eine Stadt schaltet auf Grün. Die Urbanisierung nimmt immer extremere Ausmaße an. Stadtplaner und Wissenschaftler rechnen damit, dass bis zum Jahr 2050 etwa zwei Drittel der Erdbewohner – sechs Milliarden Menschen – in Städten leben.  Damit die Städte nicht zu Schwarzen Löchern mutieren, die sämtliche Ressourcen aus dem Umland und Entwicklungsländern aufsaugen, müssen sich Städte in Zukunft selbst versorgen können - idealerweise, indem sie auch gleichzeitig noch das Klima und die Lebensqualität verbessern.

Mehr Natur am Big Apple

New York könnte als eine der größten Städte der Welt dafür bald eine Vorreiterrolle einnehmen. Neben der grünen Lunge der Stadt, dem Central Park, haben Landschaftsarchitekten nun eine alte Hochbahn aus den 1930er Jahren zu einem Höhen-Park zwischen den Wolkenkratzern umgewandelt. Noch gigantischer nehmen sich allerdings die Pläne des Belgischen Architekten Vincent Callebaut aus. Er plant den Bau eines 600 Meter hohen Gebäudes, in dem die Menschen nicht nur wohnen und arbeiten, sondern sich auch vollkommen autark ernähren sollen. Selbst die Energieerzeugung mit Solar- und Windenergie ist bereits integriert. Auch diese Zukunftsvision orientiert sich dabei an einem Beispiel aus der Natur - genauer aus dem Reich der Insekten…

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