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Rund eine Milliarde Menschen hat kein sauberes Trinkwasser. Das ist immerhin ein Sechstel der Weltbevölkerung. Eine Meldung, die wohl bekannt ist. Doch das macht sie nicht weniger alarmierend. China, Indien und viele weitere Schwellenländer wachsen in rapider Geschwindigkeit und sie werden immer durstiger. Die Flüsse Jangtse, Ganges und Nil sind bereits von der Austrocknung bedroht. Der Aral-See zwischen Kasachstan und Usbekistan ist bis heute um mehr als zwei Drittel seiner Originalfläche geschrumpft - hinter der ehemaligen Wasserlinie findet man nur noch eine Wüste aus Staub und Salz.
Wasserknappheit bedroht auch Industrienationen
Doch schwindende Wasserressourcen sind längst nicht mehr nur das Problem armer Länder. Die Knappheit von Trinkwasser und der damit verbundene Verlust von Ackerflächen, Fischbeständen und Energieressourcen, könnte zu wirtschaftlichen und politischen Problemen führen - auch in funktionierenden Volkswirtschaften wie den Vereinigten Staaten.
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