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Die einzigartige Artenvielfalt der Galapagos-Inseln ist bedroht - nicht etwa durch Erdbeben, Vulkane, Hurrikane oder Tsunamis, sondern durch Moskitos. Nach Angaben von Forschern könnten die kleinen Plagegeister schon bald das zerstören, was für die Wissenschaft ein unersetzbares Freiluftlabor zur Beobachtung der Evolution bedeutet. Eingeschleppt werden sie mit Hilfe des Menschen. Auch an anderer Stelle im Pazifik haben sich die Moskitos bereits einen Ruf gemacht. Die Einwanderer vom südamerikanischen Festland treiben auf Hawaii schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ihr Unwesen. Als Träger von für Vögel besonders gefährlichen Krankheiten sorgten die gebietsfremden Moskitos für Epidemien unter dem hawaiianischen Federvieh. So wurde etwa die Population des Hawaiinischen Naschvogels um knapp die Hälfte dezimiert.
Gefährliches Inselhopping
Forscher befürchten, dass sich dieses Szenario bald auf den Galapagos-Inseln wiederholen könnte: Tausend Kilometer von der ecuadorianischen Küste entfernt beherbergt der Archipel zahlreiche einzigartige Tier- und Pflanzenarten, die schon den Naturforscher Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspirierten. Die an Bord von Touristenfliegern eingeschleppten gebietsfremden Insekten könnten einer neuen Studie zufolge eine ökologische Katastrophe auf den Inseln auslösen. Durch das beliebte Inselhopping - das Übersetzen von Insel zu Insel - tragen Touristen maßgeblich zur Ausbreitung der Moskito-Erreger bei.
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